Donnerstag, 10. September, 2015

Installation Nexus Maven Proxy unter CentOS

Ich habe mich eben mit ein paar unschönen Details bei der Installation von Nexus auf einem CentOS 7 herumschlagen müssen und möchte hier mal eine kleine Anleitung geben.

  1. Oracel Java hier herunterladen und installieren
  2. Nexus hier herunterladen
  3. Das Archiv in ein beliebiges Verzeichnis entpacken (z.B. /opt/nexus/)
  4. Einen Symlink setzen: ln -s /opt/nexus/nexus-2.11.xxx /opt/nexus/nexus
  5. Den Pfad zum JRE in der Datei /opt/nexus/nexus/bin/jsw/conf/wrapper.conf in der Direktive wrapper.java.command auf /usr/java/latest/bin/java setzen
  6. Einen Systembenutzer anlegen: useradd -r nexus
  7. Berechtigung dem Systembenutzer nexus geben: chown -R nexus:nexus /opt/nexus

Jetzt kann man testen ob der Server startet: su nexus -c “/opt/nexus/nexus/bin/nexus start”

Hier ist noch beschrieben wie man Nexus als Service einrichtet, so dass der Server beim Systemstart mit geladen wird.

Zuletzt muss noch der Port 8081 in der Firewall für eingehende TCP-Verbindungen freigeschaltet werden, damit man von außen auf die Nexus Weboberfläche kommen kann. Dafür firewall-cmd --zone=public --add-port=8081/tcp --permanent ausführen und die Firewall neu starten firewall-cmd --reload.

Sonntag, 23. August, 2015

Asus RT-AC56U vs. Buffalo AirStation WZR-HP G300NH

Ich habe mir vor 3 Tagen einen neuen DSL-WLAN-Router gekauft, da ich gern im 5GHz-Band senden wollte (802.11ac). Im Gegensatz zum herkömmlichen WLAN (802.11b/g/n) gibt es im 5GHz-Bereich 19 statt nur 4 überlappungsfreie Kanäle, so dass man sich nicht so arg mit den Nachbar-WLANs in der Großstadt um die Bandbreite schlagen muss. Ein weiterer Grund war, dass mein aktueller Router manchmal neu gestartet werden möchte was auf dauer etwas nervt.

Aufgrund der Chip Router-Bestenliste, den 4 Sternen bei Amazon und einigen Testberichten (z.B. hier oder hier) habe ich mich für den Asus RT-AC56U entschieden. Den Meinungen in den negativen Bewertungen bei Amazon wollte ich leider nicht so recht glauben…

Ich habe nun beide Router in ihrer regulären Nutzungsumgebung (meine Wohnung + Dachterasse) gegeneinander getestet und möchte hier die Ergebnisse Präsentieren.

Testmethoden

Ich habe den Asus RT-AC56U im 2,4GHz und 5GHz Band und den Buffalo im 2,4GHz Band hinsichtlich der Downloadgeschwindigkeit an meinem Kabel Deutschland Anschluss mit 100Mb/s getestet. Als Testgerät diente mein MacBook Pro von 2009 (Intel Core2Duo, Mac OS X 10.9.5)

Für die Tests habe ich den DSL Speedtest der Telekom, von Kabel Deutschland und den Download des Debian DVD-Images genutzt. Die Speedtests zeigen extreme Schwankungen, aber doch eine gute Tendenz für die Geschwindigkeit. Ich habe deshalb die Werte der Speedtests gemittelt und zeige nur den Durchschnittswert an. Der Download des Debian-ISOs ist sehr stabil und bietet einen guten Anhaltspunkt für die tatsächliche Downloadgeschwindigkeit.

Die Tests habe ich in meiner Wohnung durchgeführt (siehe Bild). Der rote Punkt markiert den Standort des Routers, die blauen Punkte meine Messstationen:

  1. Direkt neben dem Router (ca. 0,5m Entfernung)
  2. Auf meiner Couch (ca. 3m Entfernung)
  3. Auf meinem Balkon (ca. 6,5m mit Wänden)
  4. Entferntesten Ecke auf dem Balkon (ca. 9,5m mit Wänden)

grundriss_wlantest.jpg

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Speedtests sind in Diagramm 1 dargestellt:

ergebnisse_speedtest.jpg

Die Ergebnisse des Debian-ISO-Downloadtests sind in Diagramm 2 dargestellt:

ergebnisse_debian_download.jpg

Fazit

Die Tests zeigen, dass der Asus RT-AC56U im 5GHz-Bereich eine ähnliche Performance hat wie mein alter Buffalo WZR-HP G300NH im 2,4GHz-Band. Die Performance des Asus im 2,4GHz-Band ist sehr schlecht. Auch der Geschwindigkeitsverlust des Asus bei 10m Entfernung vom Gerät ist verglichen mit dem Buffalo enorm.

Abschließend muss ich leider sagen, dass ich die negativen Beurteilungen in Bezug auf Reichweite und Datendurchsatz bei den Amazon-Bewertungen mit diesem Test komplett bestätigen konnte und den Router direkt wieder zurückschicken werde. Im 5GHz-Band zu senden heißt also leider nicht automatisch eine bessere Performance, so dass man getrost bei seinem alten Router bleiben darf wenn man mit dessen Leistung zufrieden ist.

Samstag, 8. August, 2015

AdBlock Edge -> uBlock Origin

Ich habe eben durch Zufall mitbekommen, dass AdBlock Edge nicht mehr weiterentwickelt wird. Es stehen allerdings zwei Nachfolger in den Startlöchern, das sind uBlock und uBlock Origin. Den Unterschied konnte ich nach kurzer Recherche im Internet nicht herausfinden, da habe ich mir jetzt mal uBlock Origin installiert. Das steht gleich ganz am Anfang wenn man bei den Firefox Add-Ons nach uBlock sucht.
uBlock soll wesentlich ressourcenschonender als AdBlock Edge sein, da bin ich mal gespannt. Ich werde demnächst mal berichten ob ich sowohl blockierungs- wie auch geschwindigkeitsmäßig einen Unterschied feststellen kann.

Freitag, 13. März, 2015

Wieder mal Bockmist mit ownCloud

Ich habe eben eine ownCloud-Instanz von Version 7.0.2 auf Version 8.0.2 hochgezogen und es lief auch alles problemlos. Anschließend habe ich noch die deaktivierten Apps für Kalender und Kontakte aktiviert und hatte anschließend nur noch eine weiße Seite.

Nach ein wenig googlen habe ich herausgefunden, dass die beiden Apps wohl noch nicht kompatibel mit der neuen ownCloud-Version sind. Seriously???!?? Wieso wird eine Software als Stable geshipped und das automatische Update empfohlen wenn die Hälfte noch nicht funktioniert? Naja, das ist wieder mal typisch ownCloud, die Banane reift beim Kunden. Das macht mich fertig :-/

Update 08.08.2015: Ich habe inzwischen über alle Zwischenversionen auf ownCloud 8.1 stable geupdated und das Problem besteht weiterhin. Die Kontakte- und Kalenderapp werden irgendwie nicht mit hochgezogen und man soll das per Hand machen. Leider funktioniert das gesamte ownCloud nicht mehr, wenn man das Kalenderpackage runterlädt und über die vorhandene Installation drüberkopiert :-(

Mittwoch, 7. Januar, 2015

Fragwürdige Publisher und wissenschaftliche Journals

Mein Kollege hat mich eben auf eine Liste von “Predatory Publishers” von Jeffrey Beall aufmerksam gemacht. In der Liste werden Publisher bzw. wissenschaftliche Journals genannt die fragwürdige Geschäftsgebaren im Hinblick auf Publikationsgebühren haben. Also bitte nicht in diesen Journals publizieren!

http://scholarlyoa.com/2014/01/02/list-of-predatory-publishers-2014/

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2 Aug 2016

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19 Apr 2016

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16 Apr 2016

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3 Apr 2016

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3 Mar 2016

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